Die Kammersymphonie Berlin veranstaltet 2019 die Konzertreihe „Berlin TRIFFT“, zu der internationale Künstler aus vier außereuropäischen Regionen eingeladen sind: Argentinien, Syrien, Korea und Anatolien.
Im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin treffen an vier Konzertabenden ungewöhnliche Verbindungen der musikalischen Sprache über Kontinente hinweg aufeinander.
Im Format von Gesprächskonzerten werden - mit Moderation des künstlerischen Leiters und Dirigenten Jürgen Bruns - in Interviews Musiker und Komponisten vorgestellt, deren Lebenswege mit den Auswirkungen der Geschichte des letzten Jahrhunderts, deren politischen Entwicklungen oder Folgen von Emigration verbunden sind - ein kreativer Versuch, über Musik Zeitgeschichte zu dokumentieren und zu Denkanstößen und Perspektivwechsel anzuregen.
Die Konzertreihe „Berlin TRIFFT“ ist ein Beitrag zur Entwicklung der Vielfalt und bereichert das Veranstaltungsangebot des kulturellen Zentrums Berlin mit seinem internationalen Format. Der Medienpartner DLF Kultur hat sein Interesse bekundet, Live-Mitschnitte der Konzerte zu produzieren und zu senden. Mit der Konzertreihe „Berlin TRIFFT“ werden im kulturellen Zentrum Berlin die unterschiedlichsten außereuropäischen Kulturen zusammengebracht. In den Programmen treffen ungewöhnliche Verbindungen der musikalischen Sprache über Kontinente hinweg aufeinander und zeigen korrespondierend die Verknüpfung zeitgenössischer und europäischer Musiktradition. Ausgehend vom Profil, sich seit über 25 Jahren u.a. der Aufführung vergessener und verfemter Musik des 20.Jhd. zu widmen, wird es mit diesem neuen Konzertformat weiterentwickelt: ein kreativer Versuch, über Musik Zeitgeschichte zu dokumentieren. Das Ensemble begegnet internationalen Musikern und Komponisten, deren Lebenswege und Schicksale eng mit den Auswirkungen der Geschichte des letzten Jahrhunderts, deren politischen Entwicklungen oder Folgen von Emigration verbunden sind.
Vor dem Hintergrund historischer Prozesse in den Partnerländern werden exemplarische Kompositionen und Künstler in Beziehung zur deutschen Geschichte gesetzt, ob die Emigration von Beytelmann aus Argentinien, Akkayas Auswanderung aus Anatolien, als auch aus den Krisengebieten in Berlin angekommene Flüchtlinge Syriens – wie Athil Hamdan, oder die Kooperation mit dem Tutti Ensemble Seoul anlässlich des 70jährigen Bestehens der Koreanischen Teilung 2019 - als Spiegel der Berliner Geschichte: alle bilden zeitgeschichtliche Linien, die in der Philharmonie Berlin mitten im Herzen des kulturellen Europa zusammentreffen.
„Berlin TRIFFT“ auch in mehreren Uraufführungen auf aktuelle Tendenzen zeitgenössischer außereuropäischer Musik und zeigt Parallelen und Unterschiede in der individuellen Entwicklung durch den Einfluss der politischen Zusammenhänge. Durch Moderation und Interviews in den Konzerten trifft das Publikum aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel die Künstler und ihre besonderen Lebenserfahrungen.
Im Zusammentreffen mit der europäischen Klangkultur der Kammersymphonie Berlins verbinden sich die Konzertprogramme zu einer globalen musikalischen Reise, die eine gemeinsame Sprache und universelle Botschaft zu transportieren versucht.

BERLIN trifft ...

SYRIEN21.01.2019, 20 Uhr.Werke von Bach, Iskander, Younes, Alhamwy u.a.
ARGENTINIEN01.04.2019, 20 Uhr.Werke von Haas, Beytelmann, Schreker und Ginastera
KOREA01.06.2019, 20 Uhr.Werke von Eisler, Cho, Yun und Mozart
ANATOLIEN08.11.2019, 20 Uhr.Werke von Akkaya, Mihevc u.a.
gefördert durch:
Logo Hauptstadtkulturfonds
mitgeschnitten von:
Logo Deutschlandfunk Kultur

TICKETS

... gibt es ab sofort für alle Konzerte! Ob Einzelticket oder Abonnement – Sie bekommen alle 4 Konzertbesuche zum Preis von 3 oder nach Ihrer Auswahl 3 Konzertbesuche zum Preis von 2!
15 - 35 € (ermäßigt 12 - 28 €)

papagena-shop.comfortticket.de

Tel. 030 – 47997474

eventim.de

Gastkasse der Berliner Philharmonie

an allen bekannten Vorverkaufskassen

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Die Kammersymphonie Berlin veranstaltet 2019 die Konzertreihe „Berlin TRIFFT“, zu der internationale Künstler aus vier außereuropäischen Regionen eingeladen sind: Argentinien, Syrien, Korea und Anatolien.
Im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin treffen an vier Konzertabenden ungewöhnliche Verbindungen der musikalischen Sprache über Kontinente hinweg aufeinander.
Im Format von Gesprächskonzerten werden - mit Moderation des künstlerischen Leiters und Dirigenten Jürgen Bruns - in Interviews Musiker und Komponisten vorgestellt, deren Lebenswege mit den Auswirkungen der Geschichte des letzten Jahrhunderts, deren politischen Entwicklungen oder Folgen von Emigration verbunden sind - ein kreativer Versuch, über Musik Zeitgeschichte zu dokumentieren und zu Denkanstößen und Perspektivwechsel anzuregen.
Die Konzertreihe „Berlin TRIFFT“ ist ein Beitrag zur Entwicklung der Vielfalt und bereichert das Veranstaltungsangebot des kulturellen Zentrums Berlin mit seinem internationalen Format. Der Medienpartner DLF Kultur hat sein Interesse bekundet, Live-Mitschnitte der Konzerte zu produzieren und zu senden. Mit der Konzertreihe „Berlin TRIFFT“ werden im kulturellen Zentrum Berlin die unterschiedlichsten außereuropäischen Kulturen zusammengebracht. In den Programmen treffen ungewöhnliche Verbindungen der musikalischen Sprache über Kontinente hinweg aufeinander und zeigen korrespondierend die Verknüpfung zeitgenössischer und europäischer Musiktradition. Ausgehend vom Profil, sich seit über 25 Jahren u.a. der Aufführung vergessener und verfemter Musik des 20.Jhd. zu widmen, wird es mit diesem neuen Konzertformat weiterentwickelt: ein kreativer Versuch, über Musik Zeitgeschichte zu dokumentieren. Das Ensemble begegnet internationalen Musikern und Komponisten, deren Lebenswege und Schicksale eng mit den Auswirkungen der Geschichte des letzten Jahrhunderts, deren politischen Entwicklungen oder Folgen von Emigration verbunden sind.
Vor dem Hintergrund historischer Prozesse in den Partnerländern werden exemplarische Kompositionen und Künstler in Beziehung zur deutschen Geschichte gesetzt, ob die Emigration von Beytelmann aus Argentinien, Akkayas Auswanderung aus Anatolien, als auch aus den Krisengebieten in Berlin angekommene Flüchtlinge Syriens – wie Athil Hamdan, oder die Kooperation mit dem Tutti Ensemble Seoul anlässlich des 70jährigen Bestehens der Koreanischen Teilung 2019 - als Spiegel der Berliner Geschichte: alle bilden zeitgeschichtliche Linien, die in der Philharmonie Berlin mitten im Herzen des kulturellen Europa zusammentreffen.
„Berlin TRIFFT“ auch in mehreren Uraufführungen auf aktuelle Tendenzen zeitgenössischer außereuropäischer Musik und zeigt Parallelen und Unterschiede in der individuellen Entwicklung durch den Einfluss der politischen Zusammenhänge. Durch Moderation und Interviews in den Konzerten trifft das Publikum aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel die Künstler und ihre besonderen Lebenserfahrungen.
Im Zusammentreffen mit der europäischen Klangkultur der Kammersymphonie Berlins verbinden sich die Konzertprogramme zu einer globalen musikalischen Reise, die eine gemeinsame Sprache und universelle Botschaft zu transportieren versucht.

BERLIN trifft ...

SYRIEN21.01.2019, 20 Uhr.Werke von Bach, Iskander, Younes, Alhamwy u.a.
ARGENTINIEN01.04.2019, 20 Uhr.Werke von Haas, Beytelmann, Schreker und Ginastera
KOREA01.06.2019, 20 Uhr.Werke von Eisler, Cho, Yun und Mozart
ANATOLIEN08.11.2019, 20 Uhr.Werke von Akkaya, Mihevc u.a.
gefördert durch:
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mitgeschnitten von:
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... gibt es ab sofort für alle Konzerte! Ob Einzelticket oder Abonnement – Sie bekommen alle 4 Konzertbesuche zum Preis von 3 oder nach Ihrer Auswahl 3 Konzertbesuche zum Preis von 2!
15 - 35 € (ermäßigt 12 - 28 €)

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MEHR INFOS ZU DEN KONZERTEN:

BERLIN TRIFFT SYRIEN

BERLIN TRIFFT ARGENTINIEN

BERLIN TRIFFT KOREA

BERLIN TRIFFT ANATOLIEN

Section Image Syrien

SYRIEN

BERLIN TRIFFT SYRIEN

PROGRAMM

J.S. Bach1. Orchestersuite BWV 1066 in C *Ouverture
Zaid JabriGerra & Qasioun für Oboe+Str
Peter FribbinsSoliloquies für Trompete und Streicher (UA)
Nouri IskandarOud concerto

Shalan AlhamwyReminiscenza für Solo-Cello und Streicher (UA)
Kensaku ShimizuKyakurai (UA)
Mevan YounesDengvedana für Buzuq und Streicher
J.S. BachBourèe - Bourèe II
Mohamad A. KarimTango für Buzuq und Streicher

MITWIRKENDE:

Florian Grube, Oboe
Sören Linke, Trompete
Athil Hamdan, Violoncello
Maher Mahmoud, Oud
Mevan Younes, Bouzouki                                                                                                   
Volker Michael und Jürgen Bruns, Moderation

Jürgen Bruns, Dirigent
Kammersymphonie Berlin

Mit „Berlin TRIFFT Syrien“ wird 2019 die neue Konzertreihe der Kammersymphonie Berlin eröffnet, ein einzigartiges Klangerlebnis, bei dem sich in bunter Stilistik europäische Musiksprache und die klassische moderne Musik des Orients begegnen. Sie erleben in den Uraufführungen der Komponisten Schalan Alhamwy und Kensaku Shimizu die aktuellen Entwicklungen der klassischen fernöstlichen Musikwelt, aber auch die polyphone Musik Johann Sebastian Bach`s als Kontext, der die Verschiedenartigkeit der Kulturen betont. Die herausragenden, in ihrem Heimatland Syrien renommierten Musiker Athil Hamdan, Mevan Younes und Maher Mahmoud sind eingeladen, zusammen mit der Kammersymphonie Berlin dieses außergewöhnliche Programm im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin aufzuführen - hier entwickeln sich zukunftsweisende Musikpfade, symbolisch für das globale Zusammenrücken der Kulturen! Jürgen Bruns, Dirigent und künstlerischer Leiter des Orchesters, und Volker Michael vom Deutschlandfunk Kultur - der aus dem Arabischen übersetzt – moderieren das Gesprächskonzert mit den syrischen Musikern, die Einblicke in ihre individuelle musikalische Prägung gewähren. Dieses Konzert ist dem Respekt zweier Kulturen gewidmet, die sich von beiden Seiten annähern und Horizonte durch Kenntnis von aktuellen Wertmaßstäben erweitern.

BERLIN TRIFFT SYRIEN
21.01.2019 – 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

Section Image Argentinien

ARGENTINIEN

BERLIN TRIFFT ARGENTINIEN

PROGRAMM

Pavel HaasStudie für Streichorchester (1944)
Gustavo BeytelmannMúsica urbana (Fragmente)
3 Stücke für Klavier
Gespräch mit Gustavo Beytelmann
Gustavo BeytelmannTango (2013-17) UA
Arrabal de Occidente

Franz SchrekerIntermezzo und Scherzo (1900)
Alberto GinasteraConcerto per archi op. op. 33 (1961)

MITWIRKENDE:

Gustavo Beytelmann, Piano
Gustavo Beytelmann und Jürgen Bruns, Moderation
Jürgen Bruns, Dirigent
Kammersymphonie Berlin

Alle Komponisten dieses Konzerts verbindet das Schicksal um den Verlust der künstlerischen Freiheit in politischen Systemen. Parallelen der deutschen und argentinischen Geschichte zeigen sich durch zeitliche Verknüpfung über fast ein Jahrhundert, in denen Künstler vor der persönlichen Entscheidung standen, ihre kulturelle Heimat zu verlassen.
In den 1930ger Jahren, einer Zeit, in der Franz Schreker alle Ämter in Deutschland verlor und seine Musik von den Nazis als „entartete Musik“
katalogisiert wurde, begann Alberto Ginastera gerade kompositorisch in Argentinien erfolgreich zu werden, nur um Jahrzehnte später ein ähnliches Los im eigenen Land zu erfahren. In den 70ger Jahren wurden seine Werke nicht mehr gespielt, er war eine geächtete Person und emigrierte nach Europa.
Auch Pavel Haas wurde 1939 mit einem Aufführungsverbot belegt und 1944 in Auschwitz ermordet. Der nur ein Jahr später in Argentinien geborene Komponist und Pianist Gustavo Beytelman ist einer der wenigen Zeitzeugen, der zur gleichen Zeit wie Ginastera Argentinien verließ und noch heute in Paris lebt. Durch seine persönliche Mitwirkung in Konzert und Moderation können die bis heute aktuellen Auswirkungen auf seine künstlerische Entwicklung geschildert werden. Seine Kompositionen blieben immer eng der argentinischen Musik - insbesondere dem Tango - verbunden. Und obwohl er heute wieder Verbindungen nach Argentinien pflegt, sind die Gründe für seine Auswanderung kein öffentliches politisches Thema.
Vereint in diesem Konzert, werden die Sehnsucht der Komponisten zu ihrer Heimat und die schöpferisch neu entwickelte Identität aus den Traditionen ihres Kulturkreises hörbar.

BERLIN TRIFFT ARGENTINIEN
01.04.2019 – 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

Section Image Korea

KOREA

BERLIN TRIFFT KOREA

PROGRAMM

Hanns Eisler5 Stücke für Orchester ("The 400 Million")
Eun-Hwa ChoBack Into. Out of. for Janggu and Orchester

Isang YunDoppelkonzert für Oboe, Harfe und Kammerorchester
Wolfgang A. MozartExsultate jubilate

MITWIRKENDE:

Wong-Sik Kim, Janggu
Catherine Milliken, Oboe
Maud Edenwald, Harfe
Suh Yeree, Sopran
Jürgen Bruns, Dirigent und Moderation
Tutti-Ensemble Seoul (Korea)
Kammersymphonie Berlin

BERLIN TRIFFT KOREA
01.06.2019 – 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

Section Image Anatolien

ANATOLIEN

BERLIN TRIFFT ANATOLIEN

PROGRAMM

traditional:ANADOLU RAPSODISI
GECELEYIN
KIRAT SEMAHI
Marko Muni MihevcOrient-Express 2.0 (UA)
traditional:ANADOLU ÇESITLEMESI
BIR YILDIZ DOGDU NUR ILE
KÖROGLU KOÇAKLAMASI

traditional:HAYDAR HAYDAR
TOPAL OYUN HAVASI
Marko Muni Mihevc: Orient-Express 2.1 (UA)
traditional:GÜL KURUTTUM
CEKE CEKE
IKI YAKA

MITWIRKENDE:

Erdal Akkaya, Baglama, Gesang und Moderation
N.N., Drums
Jürgen Bruns, Dirigent
Kammersymphonie Berlin

Das Programm entstand aus Bearbeitungen anatolischer Volksmusik, es umfasst eine große stilistische Bandbreite durch die Verbindung des östlichen, asiatischen Instruments Baglama und modern interpretierter asiatischer Rhythmusinstrumente mit den westlichen, europäischen Streichinstrumenten. Die zeitgenössische Interpretation und von Erdal Akkaya eigens entwickelte Spieltechniken und Neuinstrumentierung, haben sich stilistisch zu einer ganz eigenen Ausdrucksform entwickelt.
Gewissermaßen als Pfad entlang der Route von Osten nach Westen ist das Werk „Orient-Express“ des bekanntesten slowenischen Komponisten Marko Muni Mihevc (*1957) in das Konzertprogramm integriert. Dieses Stück ist ein Work in Progress im Stil der Generativen Kunst, - in Stationen von Paris nach Istanbul erweitert und verbindet sich europäische traditionelle Musik in faszinierender Art mit Musik vom Balkan und schließlich türkischer Musik. Mit dieser Uraufführung gelingt eine zeitgenössische musikalische Reise durch Epochen und Stilrichtungen, die verschiedene musikalische Welten zueinander bringt.
Die Moderation übernimmt Erdal Akkaya selbst. Der in Deutschland lebende Künstler wird über die eigens entwickelten Formen der Musiksprache, Bedeutung und Annäherung von persischen Tonleitern an die Kunstmusik und das abendländische Musikinstrumentarium sprechen. Über eine Entwicklung, die innerhalb weniger Jahrzehnte eine jahrtausendealte Kultur radikal verändert, sich mit dem Klang der europäischen Instrumente zu bereichern und trotzdem zu bewahren versucht.

BERLIN TRIFFT ANATOLIEN
08.11.2019 – 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

ist eine Konzertreihe der
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